
Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung – keine Allergie und keine Unverträglichkeit.
Zöliakie ist eine chronische Autoimmunerkrankung. Bei einer Zöliakie- Erkrankung besteht eine lebenslange autoimmune Reaktion gegenüber dem Klebereiweiß Gluten, welches in den Getreidesorten Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste sowie in den alten Weizensorten Einkorn, Emmer und Kamut vorkommt. Bei Zöliakie Patienten führt die Aufnahme von Gluten zu einer Entzündung der Dünndarmschleimhaut und somit zum Rückgang der Darmzotten.
Durch die Darmzotten (Falten) an der Dünndarmschleimhaut erhält der Dünndarm eine vergrößerte Oberfläche und die Zotten können so möglichst viele essentielle Nährstoffe aus der Nahrung über die Dünndarmschleimhaut aufnehmen. Da die Darmzotten bei Zöliakiebetroffenen abgeflacht sind, kommt es somit zu Nährstoffdefiziten und weiteren Beschwerden.
Wie entsteht Zöliakie?
Bei der Zöliakie spielen erbliche Faktoren, andere Autoimmunerkrankungen, Infektionen, Umwelteinflüsse und die Ernährung eine Rolle. Die komplexen Zusammenhänge zur Entstehung von Zöliakie sind aber noch weitaus ungeklärt.

Maria Weckenmann
Ich wünsche dir viel Freude mit meinen glutenfreien Rezepten.
Gutes Gelingen und einen leckeren Appetit!
Schön, dass du hier bist.







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